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Besuch im Tierheim

10.06.2015 Kommentare (0) Baltic Rallye 2015

Ziemlich startklar

In nicht einmal drei Tagen, am Samstag so zwischen 12:30 Uhr und 14:00 Uhr startet die Baltic Rallye auf dem ehrwürdigen Hamburger Fischmarkt. Inzwischen ist auch unser Rallye-Bulli so ziemlich startklar, nur noch ein paar wenige Arbeiten und es kann losgehen.

Bis hierhin waren dann doch allerlei Reparaturen notwendig, von denen mindestens zwei einfach der Tatsache geschuldet waren, dass es sich bei unserem T4 um einen Syncro, also ein allradgetriebenes Modell handelt. Nachdem wir die hintere Kardanwelle schon vor mehreren Wochen gegen ein etwas neueres Ersatzteil mit „nur“ 97.000km ausgetauscht hatten, blieben immer noch Geräusche an der Hinterachse, die uns befürchten ließen, dass sich damit keine 7.500 oder 8.000 Kilometer bewältigen lassen würden. Es stellte sich heraus, dass es die rechte Antriebswelle war. Ein Ersatz war über VW gar nicht zu finden und auch im Zubehör sah es nicht gut aus. Wir hatten dann Glück und fanden ein überholtes Exemplar auf ebay. Die Welle ist inzwischen verbaut und getestet, die ekligen Geräusche verschwunden. Die Bremsen sind gemacht, allerlei andere Verschleißteile ersetzt und unser Vertrauen in den blauen Bus deutlich gestärkt.

Da beim Syncro auf Grund des hinteren Differentials unter dem Heck kein Platz für das Reserverad ist, haben die meisten Allrad-Busse einen Heckträger dafür. Unser Einfach-Modell, das früher mal ein Behördenfahrzeug war, hat dieses teure Zubehör leider nicht, das Reserverad war im Innenraum befestigt. Den Platz brauchen wir während der Tour natürlich zum Leben und Laden und so wanderte unser Ersatzrad jetzt auf einen Dachträger. Hier oben befindet sich auch eine Kiste für Wagenheber und anderes, auf der Reise hoffentlich nicht benötigtes Werkzeug und Zubehör. Und vielleicht landet dort auf dem Dach auch noch ein Reservekanister.

Auch die „Inneneinrichtung“ des Transporters (der ja, anders als Caravelle oder gar Multivan) eher eine Butter- und Brot-Ausstattung hat, hat jetzt zumindest Survival-Camp-Qualitäten. Sogar so etwas wie ein richtiges Bett mit Roll-Lattenrost haben wir – nichts ist so wichtig wie ein guter Schlaf, der Rest findet sich. Die restliche Einrichtung besteht denn auch nur aus unserer Kühlbox, einem Wasserkanister und einigen Kisten.

Jetzt müssen nur noch die sich dauernd selbst verstellenden Außenspiegel mit etwas Silikon in der richtigen Stellung fixiert werden, eine Innenleuchte montiert und natürlich Proviant und Klamotten verstaut werden, dann wären wir so weit.

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